Bebauungsplan

Der rechtskräftige Bebauungsplan "Nr. 804 Am Martinszehnten" beschränkt sich auf ein Minimum an planungsrechtlichen Vorgaben. So gilt im Gesamtgebiet eine Grundflächenzahl (GRZ) von 0,8. Je nach Baufenster ist zudem eine maximale Firsthöhe von 8 m, 12 m oder 16 m festgelegt. Um den gewerblichen Charakter des Gewerbegebietes zu sichern sind (großflächiger) Einzelhandel und selbstständige Bürogebäude ausgeschlossen. Ansonsten können Investoren weitgehend nach Ihren Vorstellungen planen und bauen.

 

Die Baufelder lassen sich in Grundstücke unterschiedlicher Größe parzellieren. Das Standardraster beträgt ca. 50 mal 50 m. Vor der Bebauungsgrenze sind auf den Grundstücken 3 bzw. 5 m breite Vorgartenzonen vorgeschrieben, die von Bebauung / Stellplätzen freizuhalten sind.

Die Zufahrt zu den Grundstücken erfolgt immer über die untergeordneten Erschließungsstraßen, weil die Haupterschließungsachse, die Heinrich-Lanz-Allee, erschließungsfrei ist. Seinen unverwechselbaren Charakter erhält das Gewerbegebiet Am Martinszehnten durch die mit vier Baumreihen gesäumte zentrale Heinrich-Lanz-Allee und die großzügigen öffentlichen Grünflächen, die großteils auch Entwässerungsfunktionen für den ökologischen Umgang mit dem Regenwasser erfüllen.

 

Geringfügig abweichend von den zeichnerischen Darstellungen des B-Plans erfolgt die bauliche Umsetzung gemäß des "Zielplans Am Martinszehnten".

Stand: 23.06.2014